Mittwoch, 3. Februar 2016

Die Milch macht's


Ich möchte an dieser Stelle überhaupt kein Plädoyer für oder gegen Kuhmilch halten. Das soll bitte jeder selbst entscheiden. Wer eine Entscheidungsgrundlage benötigt, kann natürlich gerne das Hörbuch „China Study“ kaufen ;-)

Verzicht auf Kuhmilch ist heutzutage durch die leckeren, veganen Alternativen Mandel-, Hafer-, Dinkel-, Soja-, Kokosnussmilch, etc. gar kein Problem mehr.

Mir geht es vielmehr um die Bedingungen, unter denen die Kühe gehalten werden. Und hier kommt –wie fast immer- der Verbraucher ins Spiel. Zwischen 65 Cent und 1,25 Euro kostet 1 Liter Kuhmilch.

Welchen Unterschied kann diese Preisspanne bewirken? Sie kann darüber entscheiden, ob…


  • die Kühe ganzjährigen Zugang zu einer Weide haben oder immer im Stall bleiben müssen

  • die Kühe frisches Grünfutter erhalten oder Kraftfutter

  • die Kühe ihre Hörner behalten dürfen, oder ob diese in der sechsten Lebenswoche ohne Betäubung herausgebrannt werden

  • die frisch geborenen Kälber zumindest ein paar Tage bei ihrer Mutter bleiben dürfen oder ihr direkt entrissen werden

  • die Milchbauern überhaupt noch einen Gewinn machen…


 


Quelle: de.wikipedia.org







 ODER


 
Quelle: ssl.welttierschutz.org

...UNSERE ENTSCHEIDUNG

Ich möchte Euch nicht mit Statistiken und Diagramm zutexten. Falls Ihr Lust habt, könnt Ihr eine Petition zur Verbesserung der Haltungsbedingungen online unterschreiben: http://www.kuhplusdu.de/aktiv-werden

Im Folgenden findet Ihr den Auszug einer Tabelle, die aufzeigt, wie man die verschiedenen Milchproduzenten unterscheiden kann. (Komplette Tabelle unter dem Link unter dem Bild erhältlich)

 
Quelle: http://www.kuhplusdu.de/milchratgeber-bestellen

 Was findet man bei www.peta.de unter dem Schlagwort „Kühe“?

Wenn Kühe die Möglichkeit dazu haben, umsorgen sie ihre Kinder liebevoll und entwickeln lebenslange Freundschaften untereinander. Sie spielen zusammen, sind in der Lage, unterschiedliche Gefühle zu empfinden und zeigen individuelle Persönlichkeitsmerkmale.

 Sollte ich mit diesem Beitrag Euer Interesse an dem Thema geweckt haben, freue ich mich. Noch mehr würde ich mich freuen, wenn Ihr beim nächsten Kauf Eurer Bio-Kuhmilch auch direkt zur Glasflasche greift (statt Plastik).

Donnerstag, 21. Januar 2016

Zucchinisuppe




  Zucchinisuppe

Heute mal etwas einfaches. Eine Zucchinisuppe.

1 Zwiebel

150 g Kartoffeln
1 Knoblauchzehe
2 El Olivenöl
600 ml Gemüsebrühe
2 grüne Zucchini
1 El Öl
150ml Sojasahne
Salz Pfeffer1 Spritzer Zitronensaft

Man schneide die Zwiebel, die Kartoffel und die Zucchini. Lege es in den Topf und lasse es anbraten. 










Dann die Gemüsebrühe dazu und alles weich kochen. Wenn dies geschehen, restliche Zutaten hinzugeben und zu einer Creme pürieren. Zack! Essen ist fertig!

Absolut lecker und richtig einfach.

Wenn man dazu noch angebratenen Räuchertofu dazu gibt, macht es die Suppe noch spannender.

Viel Spaß beim ausprobieren. Bis zum nächsten mal! =)

Samstag, 2. Januar 2016

Muskelaufbau mit veganer Ernährung? Ein Selbstversuch!

Zugegeben, im Sommer war ich etwas trainingsfaul ;-)
„Wo kriegst du dein Eiweiß her?“ ist eine beliebte Frage, gerade unter Kraftsportlern, wenn sie mit veganer Ernährung konfrontiert werden. Es gipfelt nicht selten in der kategorischen Ablehnung veganer Ernährung unter dem Hinweis, nur Fleisch liefere das ausreichend hochwertige und in der nötigen Quantität vorhandene Eiweiß für den Muskelaufbau. Ständig auf Patrick Baboumian zu verweisen, ist zwar einfach, doch mit gleichem Cherry-Picking verwiesen Raucher bis zum letzten Zug auf Helmut Schmidt.

Der Zufall will es, dass ich im gleichen Jahr, in dem ich meine Ernährung umzustellen begann, dem Hanteltraining eine Absage erteilte und nur noch mit dem Körpergewicht trainierte. Einher ging das freilich mit einem Abbau an Muskelmasse. Eine prima Ausgangsposition für einen Selbstversuch. Im Dezember 2014 richtete ich mir im Keller einen Trainingsraum ein, mit Hantelbank, Lang- und Einzelhanteln und ausreichend Scheiben. Ich protokollierte mein Eingangsgewicht, den Körperfettanteil sowie meine Körpermaße und hielt mich an die Vorgabe der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) von 0,83 g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht täglich anstatt an die Empfehlung aus den gängigen Sportzeitschriften von 1,5  Gramm und mehr. Mein Ziel war es, für mich selbst festzustellen, ob eine abwechslungsreiche vegane Ernährung genug hochwertiges Eiweiß zum Muskelaufbau liefert und andererseits, ob die Empfehlung der DGE eine ausreichende Menge Eiweiß dafür darstellt.

Nach einem Jahr kann ich folgende Ergebnisse an mir feststellen: Gestartet war ich mit 79,9 kg Körpergewicht, im Dezember waren es 84,6 kg. Der Körperfettanteil reduzierte sich von 16,3% auf 15,6%. Das bedeutet einen Aufbau von 4,8 Kg Muskelmasse in einem Jahr, entsprechend einem Gewinn an Umfang von bis zu 4,6%. Ich denke, das kann sich sehen lassen. Beide Fragen sind also für mich mit Ja! zu beantworten.

Für den Zeitraum dieses Jahres teste ich, ob eine höhere Eiweißzufuhr tatsächlich zu einem höheren Muskelzuwachs führt. Ich bin gespannt!