Freitag, 16. Februar 2018

Alles ist eins

Liebe Freunde 



Alles ist im Fluss, alles ist eins. Deshalb habe ich mich entschlossen, meine Blogs zusammenzulegen. Plastic Diary und My vegan Cookbook - Wetterau vegan werden künftig unter Andreas Arnold - Green Blogger • Author • Poetry Slammer • Columnist fortgeführt. 


Ich wünsche euch weiterhin viel Freude beim Lesen meiner Einträge und vor allem viel Energie für eure grünen Themen 
Euer Andreas

Donnerstag, 14. September 2017

Frische Avocado Pizza aus Nieder Mörlen

Frische Avocado Pizza

Gerade habe ich die angepriesene Avocado Pizza von Cesar's Pizzeria in Bad Nauheim (Nieder Mörlen) getestet.
Das es dort diverse vegane Gerichte gibt, wussten wir ja bereits. Neu ist allerdings die vegane Avocado Pizza – bisher aber nicht auf der Karte.
"Die Pizza schmeckt würzig frisch. Neben den reichhaltigen Acocado-Scheiben bekommt Ihr Salatblätter, Radieschenstücke und kleine Zwiebeln. Abgeschmeckt mit einem Knoblauchöl (?), Salz und Pfeffer – sehr lecker.
Bedingt durch die Toppings eher ein lauwarmes Gericht, dadurch aber nicht weniger gut. Und komplett ohne Käse, dafür aber wirklich leicht und nicht zu trocken."
Das war der Leif für "Wetterau vegan" – guten Hunger!  *

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* Nein, ich habe KEIN kostenloses Rezensionsexemplar bekommen. 






Mittwoch, 13. September 2017

Sprossen-Bohnen-Salat (Nährstoffbombe!)

Keimgläser kurz vor der Ernte
Das ist der vermutlichst leckerste und zugleich nährstoffreichste Salat, den ich je gemacht habe. Er liefert jede Mensche Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe und vor allem Protein. Quasi ein Allrounder. Er braucht etwas Vorbereitungszeit für das Keimen der Sprossen und auch für das Einweichen der Bohnen - es ist also kein Spontansalat -, aber die Vorlaufzeit lohnt sich, denn nicht nur inhaltlich, auch geschmacklich bietet er Besonderes: Mit Süß, Bitter, Salzig und Umami deckt er vier der fünf Geschmacksrichtungen ab und ist daher sehr "rund" im Geschmack.

Zutaten
1 TL Bockshornkleesamen
1 TL Radieschensamen
1 TL Alfalfasamen
30 g Adzuki-Bohnen
30 g schwarze Bohnen
30 g Cashew-Nüsse
Cocktailtomaten
3 EL Leinöl
2 EL Apelessig
1 EL Apfeldicksaft
Pfeffer aus der Mühle
Salz

Zubereitung
Fertiger Sprossen-Bohnen-Salat
Die Samen in einem Sprossenglas keimen lassen (über Nacht einweichen, dann abgießen und zweimal täglich durchspülen). Nach drei bis fünf Tagen können sie geerntet werden.

Die trockenen Bohnen über Nacht einweichen, das Einweichwasser wegschütten und die eingeweichten Hülsenfrüchte 45-60 Minuten kochen, bis sie weich sind, aber noch leicht Biss haben.

Bohnen und Sprossen in eine Salatschüssel geben, Cashews und Cocktailtomaten hinzu, dann in einem Schraubglas Öl, Essis und Dicksaft durch Schütteln verbinden und mit dem Salat vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Freitag, 25. August 2017

„Die Käsesoße war der Hammer!“

Im Rahmen der BioWoche der Modellregion Ökolandbau Wetterau waren Christa Möller und ich am Donnerstagabend zu Gast im Bioladen Regenbogen von Marlu Müller-Bremm in der Friedberger Lindenstraße. Im Zentrum des anberaumten Kochkurses stand unsere vegane Ernährung. Gekommen waren zahlreiche Besucherinnen und Besucher, allesamt aus der Wetterau, um sich der Ernährungsweise anzunähern oder sich zu vertiefen. Auf dem Programm standen Gerichte, die ohne exotische und unüberschaubare Mengen an Zutaten auskommen, die es in jedem Supermarkt zu kaufen gibt - auch und gerade bei bei Marlu.

Christa bereitete Speisen wie Quiche und eine Panna Cotta zu, und die neun Frauen und drei Männer, die gekommen  waren, halfen unter Anleitung beim Schälen, Schneiden und Abwiegen der Zutaten. Meine These, dass eine vegane Ernährung nur dann langfristig funktioniert, wenn sie an nichts fehlen lässt und alle Geschmacksrichtungen abdeckt, spiegelte sich auch in meiner Auswahl wieder. So bereitete ich mit meinen Gästen unter anderem meine vegane Käsesoße zu, die auch Fans vom Maccaroni mit Käsesoße oder Liebhaber von Nachos mit Dip mehr als zufrieden stellte.

Abgerundet wurde der Kochkurs von immer wieder eingestreuten Haushaltstipps von Christa, die sich damit beschäftigten, wie die Funktion von Ei, Milch und Sahne in Gerichten am besten zu ersetzen ist: Nussmilch anstelle von Kuhmilch und Sahne, Sojamehl oder Apfelbrei anstelle von Eiern im Kuchen. Ich streute zwischen meinen Handgriffen beim Kochen ein, wie eine vegane Ernährung geplant werden kann, ohne gesundheitliche Nachteile zu haben: Vitamin-C-haltige Lebensmittel zu jeden Speisen, um pflanzliches Eisen besser aufzunehmen, aber vor allem die Nahrung mit Vitamin-B12 anzureichern.

Nach eineinhalb Stunden war ein Abend zu Ende, der neben neun abwechslungsreichen Vor-, Haupt- und Nachspeisen auch viele Fakten präsentierte, ohne missionierend zu wirken.
„Wenn wir uns alle an die ärztliche Empfehlung von maximal 15 Kilogramm Fleisch im Jahr hielten, wäre das ein Riesenschritt für die Umwelt und jeden einzelnen“, war mein Abschlussstatement. Nicht jeder muss sich vegan ernähren, mancherorts auf der Welt ist das sogar unökologisch, gerade im Hinblick auf die indigenen Völker im nördlichen Polargebiet oder Regionen, wo die Bodenfläche nur Grasbewuchs und keine landwirtschaftliche Nutzung zulassen. Dennoch können gerade wir in der sog. "Ersten Welt" den wohl größten Beitrag für eine lebenswerte Zukunft leisten: Fleischkonsum reduzieren!
Wie Einstein schon sagte: „Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.“
Ich bleibe am Ball und freue mich auf die nächsten Kochkurse.

Veganer Kochabend, Bioladen Regenbogen (Friedberg)

Samstag, 15. Juli 2017

Salat aus Rote-Beete-Blättern

Rote-Beete-Blätter sind kein Kompost!
Vieles wird weggeworfen, wenn man in der Küche am Gemüseschnippeln ist. Einiges davon muss nicht sein, insbesondere dann, wenn es essbar ist. Ich habe einige Tests hinter mir. Wusstet ihr beispielsweise, dass man auch Bananenschalen essen kann? Sie enthalten angeblich deutlich mehr Vitamine und Kalium als das Fruchtfleisch selbst. Ich hatte sie im Mixer zusammen mit Sojamilch getrunken. Eine wahre Vitamin- und Mineralbombe. Nun muss man wissen, was der Grund ist, weshalb Affen Bananen grundsätzlich schälen. Der Grund ist: Bananenschalen schmecken nicht! Ganz anders beispielsweise ist das bei den Blättern der Roten Beete. Daher hier ein Rezept, um eben diese vermeintlichen Küchenabfälle nicht entstehen zu lassen.


Zutaten
Pfanne mit Stil und Stilen

Grün von zwei Roten Beeten
eine Tomate
etwas Gurke
eine halbe Zwiebel in Würfeln
eine Knoblauchzehe in Würfeln
zwei Teelöffel Senf
5 EL Sesamöl
3 EL Apfelessig
Salz
Pfeffer




Zubereitung
Die Stile unterhalb des Blattansatzes von den Blättern trennen. Stile kleinschneiden und zusammen mit den in Olivenöl angebratenen Zwiebel- und Knoblauchwürfeln bei geschlossenem Deckel dünsten, bis sie nach ca. 10 Minuten weich sind. In der Zwischenzeit die Rote-Beete-Blätter in mundgerechte Stücke schneiden - Vorher waschen, falls sie nicht aus dem eigenen Garten hat oder sie aus dem eigenen Garten sind, der Nachbar allerdings eine Katze hat. Tomaten und Gurken in kleine Würfel schneiden.
Sieht viel besser aus als auf dem Kompost

Senf, Öl, Essig und Gewürze mit einen Schnapsglas voll Wasser in ein Schraubverschlussglas geben und kräftig schütteln - vorher Deckel darauf setzen und verschließen. Wichtig!
Nun die Blätter, Tomaten und Gurken in eine Schüssel geben und mit dem Dressing vermengen. Zuletzt den Inhalt der Pfanne darauf anrichten und servieren.


Die Blätter von zwei Rote Beeten reichen für einen Beilagensalat für zwei oder einen Salat als Hauptspeise für eine Person.

Samstag, 17. Juni 2017

Italienische Nudelpfanne mit veganer Käsesoße

Ja, ich gebe es zu: Ich habe absichtlich Käse geschrieben, wissend, dass ich damit Vegetarier und käseliebende Omnivore auf meine Seite locke. Sie alle werden zwar das "vegan" vor "Käsesoße" gelesen haben, auch die Adresse my-vegan-cookbook flüchtig wahrgenommen haben, jedoch das Rezept in Erwartung einer echten Käsesoße sofort nachkochen wollen. Bitteschön! Viel Spaß!

Zutaten
Eine handvoll Vollkornspaghetti
1/2 Tasse Getrocknete Tomaten
1/2 Tasse grüne Oliven
eine Paprika
1/2 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 EL Hefeflocken


Zubereitung

Nudeln in Salzwasser kochen (1 geh. TL Salz pro Liter, damit sie ordentlich Geschmack bekommen)
In der Zwischenzeit Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Oliven und Paprika kleinschneiden. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen (nicht auf voller Stufe, sonst verbrennt es), dann Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen. Jetzt die restlichen Zutaten bis auf die Hefeflocken und die Kräuter hinzu und mit anbraten.


Das Wichtigste kommt jetzt: Die Nudeln sind fertig? Super! Dann eine halbe Tasse Nudelwasser (stärkehaltig und daher perfekter Mitspieler im Soßenteam) in die Pfanne geben, noch einen Schuss Olivenöl hinzu und zusammen mit den Hefeflocken so lange verrühren, bis sie emulgieren. Dann die Nudeln direkt in die Pfanne und ordentlich mit der Soße, die durch die Hefe einen schönen käsigen Geschmack bekommt, vermengen. Sie verbindet sich jetzt mit den Nudeln und über jeder Nudel befindet sich ein schöner Soßenfilm. Zum Schluss die Kräuter, frisch im Mörser zu einem Pesto verarbeitet, unterheben. Wohl bekomm's!

Teller leer? Fantastisch, gell? War eine vegane Käsesoße. 

Schmeckt gar nicht so intensiv wie Käse? 
Stimmt! Ist ja auch kein Käse, sondern das, was wir Veganer zu Käse machen, wenn wir uns zurückzuerinnern versuchen, wie er noch einmal geschmeckt haben mag. 

Warum heißt es Käse, wenn es keiner ist? 
Weil wir uns erinnern möchten und ein Teil dessen, was uns mal geschmeckt hat, in unseren Köpfen lebendig halten wollen. Veganer Käse ist So-was-ähnliches-wie-Käse-Käse für Veganer. Wer kein Veganer ist, isst in der Regel Veganern auch nicht den Käse weg, wenn sie oder er eigentlich echten Käse aus über Tiereuter gewonnener Milch essen möchte. Deshalb steht vegan davor oder ist die Vegan-Blume darauf abgebildet. In gerade mal vier Prozent der Fälle kommt es tatsächlich zu Verwechselungen. 
Verbraucherschutz bedeutet, den Verbraucher vor einer Täuschung zu schützen; 96 Prozent der Verbraucher bedürfen offenbar keines Schutzes. Die nationalen und EU-Verordnungen zur Kennzeichnung von Milch und Milcherzeugnissen sowie das jüngste Urteil des EuGH scheinen mir in diesem Fall eher dem Schutz einer übermächtigen Industrie zu dienen, die Angst um Marktanteile  hat, die eine wachsende, zukunftsfähige pflanzliche Industrie derzeit beansprucht. Aufhalten lässt sich der Prozess nicht.

Sonntag, 2. April 2017

"Zum glücklichen Bergschweinchen" in Kassel

Sehr gute vegane Fastfood-Auswahl
Der Imbiss "Zum glücklichen Bergschweinchen" in der Holländischen Straße 82 in Kassel ist ein klassischer Imbiss. Zumindest wirkt er so. Er ist vegan. Die Auswahl reicht vom veganen Döner der am Drehspieß dreht, über die Curry-Wurst bis hin zu zahlreichen Burgern vom Sojasteak, über den Grünkernbratling bis zum Jackfruit-Burger, die auf den Besucher warten. Doch nicht nur das wartet auf den Gast. Auch eine besondere Atmosphäre. Es ist kein Lifestyle-Tempel, der den Trend-Veganer bedient. Im August war ich in Berlin, und, wenn ich den Weg ins Bergschweinchen nicht mitbekommen hätte und mit geschlossenen Augen dorthin gelangt wäre, ich hätte mich der Kreuzberg-Atmosphäre dort nicht erwehren können. Der Laden ist authentisch. Er hat eine Atmosphäre zwischen 68-Attitüde, Punk und gelebtem Sozialismus. Es ist ein kulinarischer Begegnungsraum mit veganer Küche, was auch die herzliche und direkte Art der Betreiberin widerspiegelt.

Jackfruit mit Pommes
Natürlich wollte ich möglichst viel testen, was nach zwei Kuchen im Café Hahn jedoch nicht leicht war. Etwas besonderes stach mir sofort ins Auge. Ein Jackfruit-Burger hat Seltenheit, weshalb die Wahl natürlich auf ihn fiel. Dazu gab es selbstgemachte knusprig frittierte Pommes Frittes und einen kleinen Salat. Ein Wohlfühlmenü: Der Burger war leicht rauchig mariniert und schmeckte sehr gut, die Pommes Frites in Schale waren eine angenehme Ergänzung und der frische Salat mit einem Klecks Avocado-Creme eine perfekte Ergänzung.
Zum Schluss musste ich noch eine Currywurst haben, denn das ist eine vegane Fastfood-Königsdisziplin. Die Soße war von angenehmer Schärfe, wenn auch für meinen Geschmack etwas süß, und die vegane Wurst hätte etwas größeren Durchmessers sein können. Es wirkte dadurch insgesamt etwas soßenlastig. Das Stück Fladenbrot zum Aufnehmen der restlichen Soße war knusprig angebacken und lecker. Für mich gehört zur Currywurst allerdings ein Wasserweck oder am besten eine Scheibe Schwarzbrot. Sie war insgesamt gut, doch bin ich natürlich von Best Worscht in Town etwas verwöhnt, die ihre vegane Wurst vom Metzger Bio-Spahn beziehen. 
Insgesamt war es ein angenehmer Besuch, und ich werde gewiss ein zweites mal wiederkehren. Gerade um veganes Döner vom Drehspieß kennenzulernen, und den Soja-Schaschlikspieß darf ich mir auch nicht entgehen lassen. Nicht nur Bergschweinchen werden hier glücklich.

Das Café Hahn in Kassel

Veganes Frühstück in Kassel
Das Testen von veganen Cafés ist ein Knochenjob. Heute war ich im Café Hahn in der Pestalozzistraße 10 in Kassel. Es ist kein reines veganes Café, doch es hat eine anschauliche vegane Auswahl. Das vegane Frühstück besteht aus einer abwechslungsreichen Auswahl an Gemüse und Obst, dazu gibt es zwei herzhafte Aufstriche - einer Kichererbsencreme mit Curry und einem würzigen veganen Mett-Fake -  sowie wahlweise Schokocreme oder Marmelade. Natürlich hatte ich die Schokocreme. Zwei Brötchen und eine Scheibe Brot kommen hinzu und bilden so eine leckere Melange, um gut gelaunt in den Tag zu starten. Mir persönlich fehlte ein Brötchen, aber das ist sicherlich im Kern dem Umstand geschuldet, dass ich so verfressen bin. Eines nachzuordern war natürlich kein Problem. Das Frühstück war toll.

Vegane Schokotorte
Warum ist es ein Knochenjob? Weil leider noch drei leckere Kuchen zu haben waren, und ich trotz meines Rufes als Buffetfräse leider nicht in der Lage war, auch nur einen einzigen davon zu kosten. Natürlich kam ich nachmittags am gleichen Tag wieder. Die vegane Schokocremetorte war eine Offenbarung und tatsächlich die leckerste vegane Torte, die ich bislang hatte. Insgesamt blieb ich fast drei Stunden, denn nach dem veganen Döner am Kulturbahnhof dauerte es etwas, bis ich auch den Möhrenkuchen testen konnte. Das Warten hatte sich gelohnt. Ein saftiger, würziger Teig und eine knackige Schokoglasur mit knackigen gehackten Mandeln. Für den Apfelstreusel war ich zu langsam, denn der wurde mir vor den Augen weg gegessen. Ich freue mich schon auf den nächsten Anlass, der mich nach Nordhessen führt, und werde wiederkommen. Dann werde ich gleich eingangs Kuchen für mich reservieren lassen.

Mittwoch, 8. März 2017

Neue vegane Snackmöglichkeit im Friedberger Bahnhof

Friedberg hat eine neue vegane Snackmöglichkeit! Lange wurde darüber geschimpft, dass an den Ort der ehemaligen Bahnhofsgaststätte eine weitere Bäckerei kommen soll. Immerhin befinden sich neben einer Hinnerbäcker- und einer Künkelfiliale auch das Café Eisermann (Der Torten- und Trüffelmacher) dort. Angeheizt wurde es zusätzlich dadurch, dass nur kurz vor Bekanntwerden eine Filiale der Brezelbäckerei Ditsch im Bahnhof eröffnet hatte. Jetzt die gute Nachricht: Zwar gibt es nun vier Möglichkeiten, im Hundertmeterumkreis des Bahnhofsgebäudes seine Standardbackwaren zu erwerben, aber mit dieser Bäckerei die erste, auch Veganes zum Snacken einzukaufen.

Die Auswahl ist gar nicht mal so schlecht. Es gibt eine Börekschnecke mit Spinat, ein Brötchen, das mit Rukola und getrockneten Tomaten belegt ist, sowie verschiedene Bagels und Wraps. Zusätzlich gibt es zwar auch belegte vegane Schnitten und Joghurt-Müslibecher, doch die gibt es nur verpackt, was zumindest für mich persönlich ausscheidet. Insgesamt gibt es eine tolle Auswahl, und sie scheint auch auf gute Abnehmer zu stoßen. Wer sich ein paar Minuten dort aufhält, kann miterleben, wie sich die veganen Backwerkreihen lichten. 
Das gesamte Angebot ist auf der Internetseite von Backwerk zu finden. Sollte einmal etwas nicht griffbereit sein, kann man einfach nachfragen, und es wird frisch zubereitet. Es ist natürlich keine Bioware, aber für den veganen Snack für Frühstücksvergesser und Eilige ist es eine gute Anlaufstelle. 
Die Börekschnecke ist sehr zu empfehlen. Allerdings sollte man sich nach dem Genuss überlegen, ob man beim Mittagessen noch einen Nachschlag nehmen sollte. Die hat es kalorienmäßig in sich, ist es aber gewiss wert, gekostet zu werden.




Mittwoch, 22. Februar 2017

Besuch im Savory - The Vegtory in Rödelheim

Letzte Woche Samstag war mein zweiter Besuch im Savory in Frankfurt-Rödelheim. Zeit für eine kleine Rezension. Zunächst zum Restaurant selbst. Es ist sehr geschmackvoll eingerichtet, so dass ich mich - wie beim ersten Besuch auch - gleich zuhause gefühlt hatte. Im Gastraum gibt es drei Tische: Einen größeren, an dem ca. sechs Personen Platz finden und zwei kleinere für zwei Personen. Als Überlauf gibt es noch eine gemütliche Couch mit Tischchen, die aber weniger zum Essen, mehr zum chillen bei einem Spekulatius-Shake (lecker!) geeignet ist. Es ist also rasch voll. Als wir das erste Mal zum Frühstück samstagmorgens da waren - auch hier ist das tolle vegane Frühstück sehr empfehlenswert - hatten wir zuvor für sechs reserviert. In Anbetracht des geringen Platzangebotes zwingend zu empfehlen. Letzte Woche war ich an einem späten Samstagnachmittag dort, um Energie nach einem erledigten Umzug zu tanken. Als Burgerliebhaber ließ ich Hotdogs, Salate und Sandwiches außer acht - aufgeschoben ist jedoch nicht aufgehoben - und nahm einen Cheeseburger - also einen mit und gleichzeitig ohne Käse, denn es ist ja kein Käse, was verwirrend sein könnte, aber im Gegensatz zu unserem Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft weiß ich, was es bedeutet, wenn vegan im Kontext zu lesen ist, muss allerdings auch keine Lobbyisten des Bauenverbandes beruhigen *zwinkernder Smiley*. Das Bun ist sehr fluffig und lässt sich burgerartig verzehren. Das ist ein Pluspunkt in einer Zeit, in der vegane Burgerläden Patties auf Vollkornbrötchen servieren. Dadurch verliert sich für mich leider das Gefühl, einen Burger zu essen. Von der Konsistenz und vom Geschmack her scheint der Patty eine Scheibe von der "VEGGIE BURGER DELUXE"-Stange zu sein. Ich persönlich mag selbst gemachte Patties mehr, denn sie sind kreativer und variantenreicher, doch der Fertigpatty von Vantastic Foods ist keine schlechte Wahl. Er ist auf Seitan-Basis, frei von  künstlichen Farb- und Konservierungsstoffen und Geschmacksverstärker. Zwar wird mit Eisenoxid gefärbt und er kommt auch nicht ohne geschmacksverstärkende Hefe aus, aber da will ich mich nicht beschweren, denn über meine samstäglichen Spaghetti streue ich Hefeflocken. Jedenfalls schmeckt er. Der Burger insgesamt war mir persönlich etwas soßenlastig, aber auch das ist kein Minuspunkt. Ich werde beim nächsten Burger - und auch die Hotdogs und Sandwiches werden getestet - einfach bei der Bestellung darum bitten, etwas weniger Ketschup und vegane Majo zu nehmen. Fazit: Er war sehr lecker, der Krautsalat von feinem Geschmack und die selbstgemachten Crisps einfach super - insbesondere, wenn man sie unter den Deckel des Burgers gibt. Und der vegane Käsekuchen zum Abschluss war der beste, den ich je hatte. Ich komme wieder. Danke!

Dienstag, 18. Oktober 2016

Veganes bei VEVAY

Das VEVAY in Frankfurt am Main lockt gleich nach dem Betreten mit einer einladenden Kuchen- und Nachspeisentheke. Bis ich also an meinem Platz war, hatte ich schon eine Ahnung, was ich zum Dessert essen wollte, nämlich so ziemlich alles, das die Auslage hergeben würde.
Von einer sehr freundlichen und aufmerksamen Mitarbeiterin wurden wir empfangen und zu unseren reservierten Plätzen geführt. Wir saßen mit einem schönen Blick auf das nächtliche Frankfurt - "Die Komödie" und das Frankfurter Schauspielhaus in unmittelbarer Sicht. Die Speisekarte ist erfreulich übersichtlich. Es gibt von allem etwas, und eines hört sich leckerer an als das andere. Alle Speisen sind mit Piktogrammen gekennzeichnet, so dass der zu speisen Gedenkende sofort weiß, was vegetarisch, was vegan und was glutenfrei ist - ich habe zwar dennoch versehentlich vegetarisch statt vegan bestellt, aber das war mein eigenes Versehen. Ich finde die Kennzeichnung richtig toll. In jeder Hinsicht war das ein stressfreies Essen. 

Meine Begleitung und ich hatten eingangs eine leckere Kürbissuppe mit Kürbisöl garniert, dann die Falafel Burger, einmal mit und einmal ohne Hamburger Bun, dafür mit Oliven und anderen Gaumenfreuden. Ich als bekennender Burger Fan wollte jedoch zwingend das Bun um den Falafel-Patty herum. Dabei übersah ich dann das Entscheidende. Der Burger überzeugte mich jedoch völlig: Ein kunspriges Patty in einem soften Bun mit Hummus, Scheiben einer Avocado und Tomaten. Sehr gut, doch leider nicht vegan. Hier ist noch etwas Optimierungspotential, denn das Bun vegan herzustellen, ist keine große Sache - doch ich jammere hier auf hohem Niveau! Es war sehr lecker.

Als Nachspeise gab es eine Schokoladenmousse mit Früchten und einen roh-veganen Mohnkuchen, die uns am Tisch von einer weiteren Mitarbeiterin nebst der anderen Köstlichkeiten der Auslage im Erdgeschoss angepriesen wurden. Wir wurden nicht enttäuscht. Lukullisch befriedigt und satt zugleich, konnte ich jedoch einem Energy-Smoothie zum Abschluss nicht widerstehen. Alles in Allem ein sehr schöner Abend in einem wirklich guten Restaurant mit tollem Personal, das ich nur weiterempfehlen kann.

Sonntag, 25. September 2016

Veganer Kuchen beim Friedberger Wochenmarkt

Animierte GIFs sind irgendwie so was von 90er ;-)
Aber ganz schön was los, was?
Vor einer Woche ging ich mal wieder samstags über den Wochenmarkt in Friedberg. Üblicherweise mache ich ausschließlich Halt beim Bioland-Stand, um mein Gemüse für die Woche zu kaufen. Im Anschluss habe ich es meist recht eilig, nachhause zu kommen, zumal ich alles Gemüse übereinander in zwei Stofftaschen stapeln lasse und kein Tomatenmus haben möchte, bis ich zuhause bin. Dieses Mal schweifte mein Blick etwas intensiver über die Auswahl des dortigen Kuchenstands, den ich schon öfter dort wahrgenommen, aber nie etwas interessantes für vegane Gaumen beim Überfliegen entdeckt hatte. Doch da stand das ersehnte Wort auf einer der Kuchenschildchen: "vegan". Ich aß ein Stück veganen Schoko-Kirsch-Kuchen und unterhielt mich mit der sehr sympatischen Kuchenbäckerin. Es sei seit kurzem jeden Samstag zumindest ein veganer Kuchen mit im Angebot. Gestern vergewisserte ich mich. Es gab einen nicht minder leckeren veganen Nusskuchen. Herrlich! Unterstützt das! Esst Kuchen! :)

Ergänzung vom 21.04.2017
Seit dem Blogbeitrag treffen wir uns jeden Samstag um zehn zum Kuchen auf dem Markt. Kommt doch hinzu :)

Dienstag, 19. Juli 2016

Veganes bei "Tasty Donuts & Cofffee"

In regelmäßigen Abständen lief ich am "Tasty Donuts" in Frankfurts Eschersheimer Landstraße vorbei, und jedesmal überkam mich die Lust auf einen Donut. Die Auswahl ist riesig. Leider gab es nichts Veganes. Gestern schlenderte ich wieder vorbei, und da war es: Das Schild: "NEU - Vegane Donuts"!
Es gibt vier Sorten: Classic (mit Zuckerguss), Blacky (mit Schokoladenüberzug), Apple Cinnamon und Lady Marmelade (mit Konfitüre gefüllt). Als Hesse musste ich natürlich so einen gefüllten Kreppel mit Loch in der Mitte nehmen und als Schokoliebhaber einen "Blacky". Beide waren echt gut. Ein Traum jedes Polizisten und Homer Simpsons. I'll be back.
Tasty Donuts ist eine Kette mit Sitz in Frankfurt am Main und inzwischen einigen Filialen in Deutschland. In Frankfurt sind Läden in der Eschersheimer Landstraße, am Flughafen und in der Innenstadt. Es wird auch geliefert. Weitere Filialen sind hier zu finden.

Montag, 28. März 2016

Das "Vollwert-S." in Gießen

Vor kurzem besuchten wir das vegane Restaurant Vollwert-S. in Gießen. Das Restaurant gibt es schon seit 2012 - Zeit, sich endlich auch mal dorthin aufzumachen. Das Vollwert-S ist in der Frankfurter Straße gelegen und daher schnell mit dem Auto zu erreichen. Einen Parkplatz fanden wir rasch um die Ecke. Beste Voraussetzungen für einen entspannten Restaurantbesuch.
Beim Betreten fällt zunächst die das Auge hungrig machende Theke auf, hinter der sich die offene Küche befindet. Das hat seinen Reiz. Wir hatten einen Tisch für fünf Personen reserviert, zu dem wir nach einer freundlichen Begrüßung geleitet wurden. Wir setzten uns und warteten. Dann warteten wir noch ein wenig, und dann kam jene freundliche Mitarbeiterin zurück und fragte, ob wir schon einmal hier gegessen hätten. Das Nein hätten wir uns sparen können, denn es war bereits klar: Das Vollwert-S ist ein (halbes) Selbstbedienungsrestaurant. Warten ist sinnlos! Die Bestellung wird an der Theke aufgegeben, in der dortigen Küche frisch zubereitet und dann zum Tisch gebracht. Also standen wir wieder auf und blickten zunächst in die Theke um uns sodann - wieder zurück an unserem Platz - zunächst der Speisekarte zu widmen. Letztlich wurde es doch eine Tischbestellberatungssituation.
Das Personal war  sehr hilfsbereit und erschien auf die Beantwortung der sicher täglich von Neugästen zu hörenden Fragen hervorragend vorbereitet, und Fragen kamen zwangsläufig auf: Täglich wechselndes Tagesmenüs, Cashew- oder Soja-Käsealternativen, Sandwiches oder Burger mit Seitan- oder Sojafüllung, Nudeln aus Kamut - da muss man einfach fragen, wie was gemacht wird.
Die Selbstbedienung bezog sich auch auf die Getränke: Tee oder Wasser konnte sich beliebig selbst gezapft werden, und die übrigen, sehr leckeren Getränke (Obstschorlen, frisch gepresste Säfte) waren im Kühlschrank im Hauptraum verfügbar.
Wir bestellten so ziemlich alles, was die Speisekarte hergab, so dass sich jeder mit Hilfe der immer leerer werdenden aber zuvor gut gefüllten Teller der anderen ein gutes Bild von den Ergebnissen der Küche machen konnte. Das Fazit war eindeutig. Pizza, Sandwiches, Burger, Nudeln, Menüs - Alles Bestellte erwies sich als sehr lecker und vermittelte etwas Gesundes und Hochwertiges gegessen zu haben. Zum Glück gab es noch die selbst gemachten Pralinen, das Gebäck und insbesondere das selbstgemachte Eis, das einem zu all dem verzehrten "Healthfood" wenigstens ein kleines Gefühl von Sünde mit auf den Heimweg geben konnte. Großartig - mehr ist nicht zum Eis hinzuzufügen! Im Übrigen lohnt es sich, insbesondere beim Lupinenkaffee gut hinzuschauen. Wer nicht - wie wir - einen Pinoccio bestellen möchte und damit den als Pinoccino bezeichneten Cappucino aus Lupinenkaffee meint, kann damit diesen peinlichen Moment vermeiden. Danke an das Personal, das wir nach Richtigstellung dann doch einen Pinoccino bekamen und keinen Antonio oder einen Geppetto angeboten bekamen, denn das hätte ich selbst mir nicht verkneifen können.
Fazit: Gerne wieder - selbst wenn es "nur" für eine Nussecke auf Kamutboden mit Haselnuss-Honigmarzipan-Masse und Carobschokoladenüberzug zu einem frisch gebrühten Pinoccio wäre.




Samstag, 26. März 2016

Bohnen-Seitan-Würstchen

Wurst ist laut Duden ein Nahrungsmittel aus zerkleinertem Fleisch [mit Innereien, Blut] und Gewürzen, das in [künstliche] Därme gefüllt wird oder etwas, was wie eine Wurst aussieht, die Form einer länglichen Rolle hat. Die Herkunft des Wortes ist laut Duden unklar, einige Quellen führen es auf das Mittelhochdeutsche zurück, wo wursten wirren (drehen) oder vermengen bedeutet. Im Nachfolgenden dokumentiere ich, wie ich zwei Hauptzutaten und einige Gewürze vermengt und in Wurstform gewirrt (gedreht) habe, denn - mal ehrlich - einige althergebrachte Formen wecken auch im Veganerherzen schöne Kindheitserinnerungen, wie die vom Würstchengrillen am Lagerfeuer. Und Abwechselung auf dem Tisch bedeutet auch, sein Essen in der Form ab und an zu wechseln, denn das Auge isst bekanntlich mit.

Zutaten
450 g gekochte gelbe Sojabohnen
50 g Gluten-Pulver
5 g Majoran
2 Gramm Salz
2 Gramm Pfeffer
2 Gramm Johannesbrotkernmehl
1 Gramm Muskat


Die Bohnen habe ich über Nacht eingeweicht (200 g Trockenware) und anschließend im Schnellkochtopf 20 Minuten gekocht. Nach dem Abkühlen habe ich die Bohnen im Mixer zu einem Mus zerkleinert. Anschließend kamen die weiteren Zutaten hinzu, die ich mit den Bohnen ein paar Minuten mit den Händen verknetet habe. 
Bevor es in die Pfanne ging, wurden sie in Form gebracht, indem ich die Masse in fünf gleichgroße Stücke teilte und auf der Arbeitsfläche in Wurstform brachte. Gerne hätte ich sie mit einer Haut umhüllt, doch habe ich nirgendwo vegane Wursthülle gefunden. Die einzige vegane Wursthülle, die ich fand, war aus Kunststoff und nicht für den Verzehr gedacht. Das Knacken der Wursthülle beim Schneiden ist zwar ein schöner Effekt und hätte die Wurst einfacher zu Grillen gemacht, aber es geht zum Glück auch ohne.

Die Würstchen habe ich leicht mit Öl bestrichen und noch etwas ruhen lassen, damit das Gluten und das Johannisbrotkernmehl ihre bindende und strukturgebende Wirkung entfalten konnten. Dann ging es ab in die Pfanne, in der ich die Würstchen unter mehrmaligem Drehen mit mittlerer Hitze goldbraun briet.
Das Ergebnis war eine weißwurstartige vegane Alternative zum Nahrungsmittel aus zerkleinertem Fleisch [mit Innereien, Blut] und Gewürzen, das in [künstliche] Därme gefüllt wird. Ob's auch auf dem Grillrost zuzubereiten ist, teste ich demnächst.
Wir fanden sie jedenfalls lecker.

Sonntag, 14. Februar 2016

VegiFEEL Vegan Protein

Heute wieder ein Produkttest: VegiFEEL Vegan Protein. Das VegiFEEL Vegan Protein ist ein Vier-Komponenten Proteinpulver. Getestet habe ich die Geschmacksrichtung Schoko.

VegiFEEL Vegan Protein
Zunächst zu den Inhaltsstoffen: Es enthält Erbsenproteinisolat, Reisproteinkonzentrat, Johannisbrotkeimlings- und Hanfprotein als Proteinquellen und erreicht damit ein vollständiges Aminosäurenprofil von 18 Aminosäuren.
Hinzu kommen Kakaopulver, natürliches Aroma, Meersalz, Stevia als Süßungsmittel und Siliciumdioxid als Trennmittel. Insgesamt eine sehr übersichtliche Zutatenliste, was ich positiv bewerte.
Das natürliche Aroma ist nicht näher spezifiziert.
Die Menge Meersalz auf 30 Gramm (Portion) entspricht einer Menge von ca. 450 mg Natrium, was einen mittleren Wert darstellt und bei der Planung der täglichen Ernährung mit einbezogen werden sollte. Gemäß Daten des Bundesamtes für Risikobewertung (BfR) ist mit einer Portion ein Sechstel der täglichen maximalen Salzzufuhr und bereits die Mindestnatriumzufuhr erreicht.
Stevia ist gemäß der Stellungnahme der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bei Mengen bis 1.000 mg pro Portion als unbedenklich eingestuft. Da es in der Zutatenliste nach Meersalz mit 1.000 mg pro  Portion aufgeführt ist, ist die enthaltene Menge als unbedenklich anzusehen.
Inwiefern von Siliciumdioxid eine gesundheitliche Gefahr ausgehen könnte, ist laut BfR wissenschaftlich nicht abschließend geklärt.

Eine Portion enthält 21 g Protein, 1,5 g Fett und 1,4 g Kohlenhydrate. Der Energiewert liegt bei 107 Kcal.

Der Kilopreis liegt bei ca. 44 Euro. Die Einzelportion kostet damit 1,32 Euro.

Ich habe nach Packungsanleitung 30 g Pulver mit 300 ml Wasser zubereitet. Das Pulver lässt sich ohne zu verklumpen im Blender mixen. Im Gegensatz zu vielen anderen Reisproteinen fehlt glücklicherweise das Gefühl auf der Zungen, Sand zu trinken. Es kommt leicht sämig daher. Der Kakaogeschmack ist dezent und die Süße angenehm.

Fazit: Das VegiFEEL Vegan Protein ist ein veganes Proteinpulver, das angenehm zuzubereiten und zu trinken ist. Es liefert eine gute Portion qualitativ hochwertiges Eiweiß und ist und fett- sowie kohlenhydratarm. Daumen hoch!

Sonntag, 7. Februar 2016

MYPROTEIN Brown Rice Protein

Heute mal einen Produkttest: MYPROTEIN Brown Rice Protein. Es handelt sich um ein reines Reisprotein. Getestet habe ich die neutrale Variante.

Quelle: MYPROTEIN.com
Zunächst zu den Inhaltsstoffen: Es enthält 100 % Reisprotein, das laut Herstellerangaben ein vollständiges Aminosäurenprofil aufweist.
Es sind weder Süßstoffe, noch Trenn- oder Konservierungsmittel aufgeführt, was ich sehr positiv bewerte.

Eine Portion enthält 24 g Protein, 0,3 g Fett und 3 g Kohlenhydrate. Der Energiewert liegt bei 107 Kcal.

Ich habe nach Packungsanleitung 30 g Pulver mit 250 ml Wasser zubereitet. Das Pulver lässt sich ohne zu verklumpen im Blender mixen. Leider löst es sich nur schwer, so dass ein sandiges Gefühl beim Trinken entsteht und es im Hals kratzt. Dem kann Abhilfe geschaffen werden, indem das Pulver beispielsweise einem Frühstücksbrei hinzu gegeben wird, statt es als Shake zu trinken. Der Geschmack von Reis ist deutlich; Obst hinzuzugeben überdeckt den Reisgeschmack, falls gewünscht.

Der Kilopreis liegt bei 22,00 Euro. Die Portion liegt bei 0,66 Euro.

Fazit: Das MYPROTEIN Brown Rice Protein ist für mich als Shake nur bedingt geeignet, allerdings ein gutes Proteinpulver um Breie oder Müslis aufzuwerten.

Mittwoch, 3. Februar 2016

Die Milch macht's


Ich möchte an dieser Stelle überhaupt kein Plädoyer für oder gegen Kuhmilch halten. Das soll bitte jeder selbst entscheiden. Wer eine Entscheidungsgrundlage benötigt, kann natürlich gerne das Hörbuch „China Study“ kaufen ;-)

Verzicht auf Kuhmilch ist heutzutage durch die leckeren, veganen Alternativen Mandel-, Hafer-, Dinkel-, Soja-, Kokosnussmilch, etc. gar kein Problem mehr.

Mir geht es vielmehr um die Bedingungen, unter denen die Kühe gehalten werden. Und hier kommt –wie fast immer- der Verbraucher ins Spiel. Zwischen 65 Cent und 1,25 Euro kostet 1 Liter Kuhmilch.

Welchen Unterschied kann diese Preisspanne bewirken? Sie kann darüber entscheiden, ob…


  • die Kühe ganzjährigen Zugang zu einer Weide haben oder immer im Stall bleiben müssen

  • die Kühe frisches Grünfutter erhalten oder Kraftfutter

  • die Kühe ihre Hörner behalten dürfen, oder ob diese in der sechsten Lebenswoche ohne Betäubung herausgebrannt werden

  • die frisch geborenen Kälber zumindest ein paar Tage bei ihrer Mutter bleiben dürfen oder ihr direkt entrissen werden

  • die Milchbauern überhaupt noch einen Gewinn machen…


 


Quelle: de.wikipedia.org







 ODER


 
Quelle: ssl.welttierschutz.org

...UNSERE ENTSCHEIDUNG

Ich möchte Euch nicht mit Statistiken und Diagramm zutexten. Falls Ihr Lust habt, könnt Ihr eine Petition zur Verbesserung der Haltungsbedingungen online unterschreiben: http://www.kuhplusdu.de/aktiv-werden

Im Folgenden findet Ihr den Auszug einer Tabelle, die aufzeigt, wie man die verschiedenen Milchproduzenten unterscheiden kann. (Komplette Tabelle unter dem Link unter dem Bild erhältlich)

 
Quelle: http://www.kuhplusdu.de/milchratgeber-bestellen

 Was findet man bei www.peta.de unter dem Schlagwort „Kühe“?

Wenn Kühe die Möglichkeit dazu haben, umsorgen sie ihre Kinder liebevoll und entwickeln lebenslange Freundschaften untereinander. Sie spielen zusammen, sind in der Lage, unterschiedliche Gefühle zu empfinden und zeigen individuelle Persönlichkeitsmerkmale.

 Sollte ich mit diesem Beitrag Euer Interesse an dem Thema geweckt haben, freue ich mich. Noch mehr würde ich mich freuen, wenn Ihr beim nächsten Kauf Eurer Bio-Kuhmilch auch direkt zur Glasflasche greift (statt Plastik).